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Getreide dreschen - Sonderführung: Eiserapfel und Erlbohne

Datum: 22.09.2019

Getreide dreschen

Da die Erntearbeiten im Freilandmuseum des Bezirks Oberpfalz abgeschlossen sind, geht es am 22. September ab 13:00 Uhr an die Weiterverarbeitung des Getreides. Früher nahm das Dreschen viel Zeit in Anspruch. Die Getreidegarben lagen in Reihen in der Scheune und wurden von mehreren Dreschern mit den Dreschflegeln in Hin- und Rückgängen in einem bestimmten Takt abgedroschen, das sogenannte Drischel-dreschen. Das war eine mühsame Arbeit und nur starke Burschen waren dazu zu gebrauchen. Im Langerbauernhof im Waldlerdorf des Bezirksmuseums kann sich jeder davon überzeugen wie anstrengend diese Arbeit gewesen ist. Im Urschlbauernhof kann ein Stiftendrescher in Aktion bestaunt werden und im Naabtaldorf in der Genossenschaftsscheune aus Niedermurach wird unter anderem der große Breitdrescher gezeigt.

Die Museumspferde Fonsi und Leo transportieren das Getreide, wie es früher üblich war, zu den Scheunen, zur Mühle oder zum Raiffeisen-Lagerhaus.

 

Bild: Günter Moser

 

Sonderführung: Eiserapfel und Erlbohne

 

Alte Obst- und Gemüsesorten stellen menschliche Kulturleistungen dar. Sie erzählen von früheren Ernährungsgewohnheiten und Lebenseinstellungen, sie erzählen buchstäblich Geschichte. Darüber hinaus haben sie zahlreiche Merkmale, die den modernen Hochertragssorten abhandengekommen sind und zeigen optisch und geschmacklich eine große Vielfalt. Historikerin Bettina Kraus führt am 22. September um 14:30 Uhr durch die Museumsgärten. Dabei stellt sie die Besonderheiten alter Sorten vor und zeigt gleichzeitig Möglichkeiten für Hobbygärtner auf, Gemüsesaatgut selbst nachzubauen und alte Sorten zu erhalten.

Dauer 1 Stunden

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kosten für die Führung sind im Museumseintritt enthalten.